Curiquingue in Serena

Das zweite Projektgebiet der Fundación Ecológica Curiquingue (FUNECU) befindet sich in der Quichua-Comunidad Serena. Das Stationsbüro in Serena konnte erst im Jahr 2005 fertigestellt und eingeweiht werden, so dass wir mit der dortigen Projektarbeit noch ganz am Anfang stehen.

Serena ist eine kleine Gemeinde der im Oriente von Ecuador lebenden Quichuas. Entlang des Oberlaufs des Rio Napo, der hier noch Jatun Yacu (quichua: Grosser Fluss) genannt wird, und des in ihn mündenden Rio Illoculin befinden sich die verstreut liegenden Häuser. Das Gebiet ist topografisch gesehen sehr hügelig und die Flusstäler tief eingeschnitten. Die in Serena vorherrschende Vegetation befindet sich bereits im Übergang zum Bergregenwald der submontanen Stufe. Auf Grund dieser Übergangssituation ist in diesem Gebiet von einer besonders hohen Biodiversität auszugehen.

Neben kommunitärer Entwicklungszusammenarbeit liegt der Schwerpunkt der Projektarbeit auf der Erforschung und Etablierung von nachhaltiger Forstwirtschaft im dortigen Bergregenwald in Zusammenarbeit mit der Quichua-Gemeinde von Serena. Auf nachhaltigen Grundsätzen basierend könnte der Wald für die Dorfgemeinschaft wichtige Einkünfte liefern, ohne dass das Ökosystem langfristige Schäden davonträgt


Der Bau eines Museums
soll dazu beitragen, dass neben der Schönheit der Natur, die hier bewundert werden kann, auch die Kultur der Quichua-Indigenas des ecuadorianischen Amazoastieflands eine besondere Beachtung findet. Zur Veranschaulichung der Quichua-Kultur werden hier typische Kulturgegenstände ausgestellt oder Tier-Fallen sowie andere Haushaltsgegenstände rekosntruiert.

Der "Jatun Yacu" bei Serena
Büro der Fundación in Serena
Museumsgegenstände

Markus Geupel © 2007