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Das zweite Projektgebiet der Fundación Ecológica Curiquingue (FUNECU) befindet sich in der Quichua-Comunidad Serena. Die Fundacion Curiquingue arbeitet seit 2005 in der Comunidad am Rande des Llanganates-Nationalparks.
Serena ist eine kleine Gemeinde der im Oriente von Ecuador lebenden Quichuas. Entlang des Oberlaufs des Rio Napo, der hier noch Jatun Yacu (quichua: Grosser Fluss) genannt wird, und des in ihn mündenden Rio Illoculin befinden sich die verstreut liegenden Häuser. Das Gebiet ist topografisch gesehen sehr hügelig und die Flusstäler tief eingeschnitten. Die in Serena vorherrschende Vegetation befindet sich bereits im Übergang zum Bergregenwald der submontanen Stufe. Auf Grund dieser Übergangssituation ist in diesem Gebiet von einer besonders hohen Biodiversität auszugehen.
Neben kommunitärer Entwicklungszusammenarbeit liegt der Schwerpunkt der Projektarbeit auf der Erforschung und Etablierung von nachhaltiger Forstwirtschaft im dortigen Bergregenwald in Zusammenarbeit mit der Quichua-Gemeinde von Serena. Auf nachhaltigen Grundsätzen basierend könnte der Wald für die Dorfgemeinschaft wichtige Einkünfte liefern, ohne dass das Ökosystem langfristige Schäden davonträgt. Des Weiteren wird die Station zur Samengewinnung und Erzeugung von Forstpflanzen, insbesondere von Balsa, genutzt. Dafür wurde im Jahr 2008 eine Baumschule angelegt.
Im Januar 2007 wurde feierlich das von der Fundacion errichtete Museum eingeweiht. Es soll dazu beitragen, dass neben der Schönheit der Natur, die hier bewundert werden kann, auch die Kultur der Quichua-Indigenas des ecuadorianischen Amazoastieflands eine besondere Beachtung findet. Zur Veranschaulichung der Quichua-Kultur werden hier typische Kulturgegenstände ausgestellt oder Tier-Fallen sowie andere Haushaltsgegenstände rekosntruiert.
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| Der "Jatun Yacu" bei Serena |
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Büro der Fundación in Serena

Baumschule in Serena |
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| Museumsgegenstände |
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