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Curiquingue in Misahuallí |
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Das Gründungsgebiet der Fundación Curiquingue (FUNECU) befindet sich etwa 3 km südlich des Rio Napo, auf der gegenüberliegenden Flussseite von Misahualli. Misahuallí ist eine sehr kleine Stadt im „Oriente“ Ecuadors, und ist eines der touristischen Zentren der Amazonas-Region.
Die Lokalitäten befinden sich 27 Straßenkilometer von Tena, der Provinzhauptstadt von Napo entfernt. Diese wiederum trennen etwa 180 km oder 6 Busstunden von der Landeshauptstadt Quito im Andenhochland Ecuadors. Von Tena aus fährt man eine knappe Stunde mit dem Bus zur Estación Biológica Curiquinge. Man benutzt hierfür |
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die Busse die von Tena nach Santa Rosa oder nach Ahuano fahren. Man kann aber auch auf der anderen Flussseite des Rio Napo nach Misahuallí fahren und von dort eine halbe Stunde zu Fuß zur Station laufen (eine genaue Wegbeschreibung gibt´s hier (pdf_47 kb); als word.doc ist die Wegbeschreibung bei den downloads erhältlich). |
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Das Forschungsgebiet der Fundación deckt eine Fläche von 210 ha ab, wovon 2/3 Primärregenwald sind und 1/3 aus ehemaligen Dauerkulturen und alten gerodeten Flächen, sogenannten Sekundärwäldern besteht. Der Primärwald des Projektgebietes von FUNECU ist eher dem Vegetationstyp immergrüner Tieflandregenwald zuzuordnen. Das Gelände ist sehr hügelig und von unzähligen Bächen durchzogen. Die Topografie schwankt zwischen 450 m und 590 m über den Meeresspiegel. |
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Übernachtungscabana für Studenten und Forscher |
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Bürokomplex der Fundación in unmittelbarer Nähe zur Strasse |
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Neben einer Regenwaldstation mit Übernachtungsmöglichkeiten, die sich 45 Minuten zu Fuß von der nächsten Strasse mitten im Regenwald befindet, verfügt die Fundación Ecológica Curiquingue über ein an der Straße gelegenes Büro mit Stromanschluss (siehe auch Unterkunft und Örtlichkeiten). Das Büro hat eine Bibliothek und Computer, die den Studenten, bzw. den Forschern zur Verfügung steht. Von dort aus werden alle Projekte in der Region geleitet. Neben den Büro gibt es Parkmöglichkeiten, eine Küche, sowie einen Versammlungsraum für Umwelterziehungsprogramme oder Workshops.
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Auf dem Stationsgelände befinden sich desweiteren ein Botanischer Garten, ein Ökologie-Lehrpfad und eine Beobachtungsplattform, ein Baumhaus in der Baumkrone einer 45 m hohen Würgefeige (Vogelturm) (Wegskizze zum runterladen (pdf_123 kb)). |
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Der Botanische Garten "Apa Yacu" (quichua: sauberes Wasser) ist ungefähr 2 Hektar groß und vom Bürokomplex an der Strasse nur zu Fuß erreichbar (30 min). Neben einer Pflanzschule, in der Baumsetzlinge für forstwirtschaftliche Versuchsparzellen produziert werden, kann man einen Einblick in die Vielfalt der von den Quichuas genutzten Pflanzen aus dem |
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Regenwald bekommen. Eine grosse Anzahl |
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der Botanische Garten mit Baumschule |
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von Produkten des Waldes werden in dieser Gartenanlage demonstriert. Schwerpunkte liegen insbesondere auf der Darstellung von essbaren Pflanzen und Heilpflanzen. Durch die Sammlung von Pflanzen und deren Samenkapazitäten besteht Möglichichkeit zur Kommerzialisierung vielversprechender Regenwald-Produkte. |
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An den Botanischen Garten schliesst sich der Ökologie-Lehrpfad an. Auf einem in etwa 1 km langen Rundgang durch den Primärregenwald wird das Ökosystem "Tropischer Regenwald" an Hand von 11 installierten Stationen erklärt. Ein im Stationsbüro erhältlicher Führer beleuchtet die einzelnen Ökosystem-Komponenten und ihre Beziehungen untereinander näher
(Ökologie-Lehrpfad-Führer (pdf_2,0 Mb)). |
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Das Baumhaus in der 45 m hohen Würgefeige dient als Beobachtungsplattform und liefert eine Einsicht in den Artenreichtum der oberen Stockwerke des tropischen Regenwaldes. Von oben hat man einen weiten Blick über die umliegende Region und zu den Morgen- und Abendstunden können von dort aus besonders gut Vögel beobachtet werden. Durch den Standort in Mitten der Baumkrone bekommt man einen Eindruck von der Abundanz und der Vielfalt der epiphytisch wachsenden Pflanzen. |
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Das Curiquingue-Team in Misahuallí besteht aus 6 Männern und 4 Frauen. Geleitet wird die Station von dem Deutschen Jens Töniges, der schon seit 8 Jahren in der Provinz Napo lebt, sowie von seinem Kollegen Bolier Torres, der die wissenschaftliche Leitung übernimmt. Die 7 Mitarbeiter von FUNECU, die vor Ort arbeiten, sind Festangestellte der Fundación, fast ausschließlich Quichuas del Oriente, die innerhalb des Projektgeländes oder in der näheren Umgebung mit ihren Familien wohnen und deswegen ausgezeichnete Kenntnisse über die Örtlichkeiten besitzen. Sie arbeiten mit großer Eigenverantwortung und haben aufgrund ihrer ethno-botanischen Kenntnisse starken Einfluss auf die entsprechenden Projekte. |
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Lageplan der Station Curiquingue |
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