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Aktuelle Projekte und interessante Links
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| Museum und Flussbad der
Comunidad Serena
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Am 13. Januar 2007 wurde das Museumsprojekt der Comunidad Serena eröffnet!
Es handelt sich um ein Kooperationsprojekt zwischen der Fundación Curiquingue und der Indigena-Comunidad Serena und wurde mit freundlicher Hilfe durch unseren deutschen Partnerverein "Regenwaldschutz in Ecuador e.V." finanziell unterstützt.
Das Projekt unterstützt die kulturelle Identität der Quichuas von Serena und hilft durch Einahmen aus dem Ökotourismus die Kassen der Dorfgemeinschaft, der beteiligten Familien und des Museums zu füllen.
Besucher erfahren Erstaunliches und Informatives über die Geschichte und die Kultur der Quichuas, tauchen ein in das Dorfleben einer Quichua-Comunidad und genießen die wunderschöne Natur und das kristallklare Wasser des Rio Illucolin.
Ideen, Konzept und Ambitionen des Projekts:
Darstellung und damit auch Bewahrung und Wertschätzung von kulturellem Wissen
• zusätzlicher Anziehungspunkt für den Öko-Tourismus in Serena
• Einnahmequelle für die Dorfgemeinschaft - Förderung der Unabhängigkeit von Einnahmen durch illegalen Holzeinschlag
• Förderung des Naturschutzgedanken
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Museumsgebäude
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Blick auf den Rio Illoculin
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Eröffnungszeremonie
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Museumsgelände und Strandbar
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Das Museum präsentiert Ausstellungsstücke zu folgenden Themen:
Das Volk der Quichua
• Geschichte der Quichuas und ander indigene Völker Amazoniens
• Sprache der Quichuas
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Jagd- und Fischereigegenstände
• technische Meisterleistungen der Quichuas zur Jagd (Fallen, Waffen)
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Häuser und Einrichtungsgegenstände
• Konstruktionsmaterialien und -methoden für Häuser und Möbel
• Spezielle Herausforderung an das Leben im Regenwald
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Shamanismus
• Pflanzen, Drogen, Spiritualität, und Heilige Gegenstände |
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Landwirtschaft und Gartenbau
• Trotz extrem magerer Böden fallen Quichua-Ernten reichhaltig aus - im Museo kann man lernen, warum!
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Die Küche
• Küchegeräte und Konservierungsmethoden
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Jens Töniges, Projektleiter Curiquingue, in seiner Mitteilung vom 17. Januar 2007:
"Die Einweihung war ein voller Erfolg wir hatten sehr viel Präsenz von Leuten aus der Stadt - der Bürgermeister von Tena und alle sind wirklich hoch motiviert. Ich glaube man sollte auf Basis des Museums den Ökoturismus in dieser Comunidad weiter ausbauen. Das Museum und die Strandbar am Rio Illoqulin, die das Kernstück des Flussbades Illoqulin ist, sind wirklich der schönste Fleck der Erde im legalen Besitz der Comunidad.
Die Mitglieder von Serena arbeiten in dem Museum/Flussbad jetzt wöchentlich, d.h. jede Familie arbeitet eine Woche, dann kommt eine andere Familie dran. Die Einnahmen aus dem Museum und aus der Flussbar gehen direkt in die Hände der arbeitenden Familien und in die Gemeindekasse. Um das Programm zu erweitern, bieten die Familien auch Touren an, das heisst es könnte eine Art dorfgemeinschaftlicher Tourismus entstehen.
Letzte Woche hatten wir jeden Tag Pressetermine in Tena. Die mitwirkenden Familien sind überglücklich und stolz - es handelt sich immerhin um 27 Familien
Wir werden hier mit großem Engagement weiter arbeiten und die Einheit des Dorfes fördern. Ein weiteres Thema sind die Wiederaufforstungen! Sie werden nun amtlich registriert. Mit dem Umweltministerium wird eine Infobroschüre erstellt, wie man Wiederaufforstungen registrieren kann. Diese Forstpflanzungen erhalten später automatisch Lizenzen für den legalen und nachhaltigen Holzeinschlag!
Die Comunidad hat mit unserer Hilfe in der Cantonsverwaltung beantragt, dass der Flussuferweg geschützt wird und gepflegt wird. Es wurden Mülleimer auf dem Weg und um die Schule aufgebaut und in der Schule ein paar Umwelterziehungs-Veranstaltungen gemacht."
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